Ojārs Pētersons „Brücke über das Meer“

Passanten, die auf der Eckernförder Strandpromenade in Höhe des Exer unterwegs sind, fragen sich häufig, wie wohl das andere Ende der orangen Holzkonstruktion „Brücke über das Meer“ aussehen mag.

Der Künstler Ojārs Pētersons und die Leiterin der Sammlung des Lettischen Museums für zeitgenössische Kunst Astrīda Rogule haben am 26. Juli fünfzehn Eckernfördern, die mit Norbert Weber nach Riga gereist waren, die Gelegenheit gegeben, das im Depot des Lettischen Nationalen Kunstmuseums liegende Pendant in Augenschein zu nehmen. Dort lagern die zugerichteten Bauteile, die nach der Fertigstellung des Lettischen Museums für zeitgenössische Kunst vor dessen Neubau aufgebaut werden sollen.

Im November 2015 wurde eine Stiftung gegründet, die 30 Millionen Euro für das Museum bereitstellte. Einen internationalen Wettbewerb gewann das Büro von Adjaye Associates aus England . Der Bau wird auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs errichtet und von einem Park umgeben sein. Das Areal bildet den Übergang zwischen dem Neubaugebiet und älteren Vierteln der lettischen Hauptstadt. Das Museum soll zeitgenössische Kunst von 1960 bis zur Gegenwart zeigen. Die Sammlung fokussiert auf die Ostseeregion mit besonderer Berücksichtigung der lettischen Kunst.

Am 18. November 2021 soll das Gebäude des „Latvian Museum of Contemporary Art” (LMoCA) eröffnet werden.

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