Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe

Die Eckernförder Stadtführungen kommen in die Kupferdruckwerkstatt von Norbert Weber. Termine sind am 6. Und 16. Mai, 20. Juni, 11. Juli und 15. August 2018.

An diesen Tagen sind die Besucher eingeladen, einem der letzten Kupferdrucker Deutschlands über die Schulter zu schauen. Norbert Weber druckt ein Werk des bekannten Künstlers Prof. Peter Nagel, eine Radierung in Mezzotintotechnik. Besucher können exklusiv ein signiertes Exemplar der Originalgrafik „Tina mit Zebra-Fisch“ zum Sonderpreis erwerben. Die Führungen wenden sich an Besucher Eckernfördes, aber auch an Einheimische.

Handwerksbetriebe und vor allem die Menschen, die dahinter stehen,  beweisen täglich, dass man gerade in Zeiten der Globalisierung und technischen Innovationen mit Beständigkeit und Mut wertvolle alte Traditionen bewahren kann. Die UNESCO definiert „Tradition“ im Sinne gelebten Erfahrungswissens, das über Generationen verfeinert, abgewandelt, erweitert und zukunftsfähig weitergegeben wird.

Menschen, die alte Handwerkstechniken pflegen, verdienen Anerkennung. Sie verleihen vielen unserer alltäglichen Gegenstände Individualität, schaffen mit viel Kreativität Erzeugnisse von großer Qualität und helfen uns nicht zuletzt dabei, dass alte Fertigkeiten nicht in Vergessenheit geraten.

2 Antworten auf „Traditionelles Handwerk als immaterielles Kulturerbe“

  1. Tolles neues Angebot bei den Stadtführungen. Nicht nur anschauen, sondern selbst erleben. So wie in der Alten Fischräucherei die Sprotten „vergoldet“ werden, so bekommt man in der Kupferdruckwerkstatt von Norbert Weber live mit, welche Faszination traditionelles Handwerk ausüben kann. Wer Freude an Kunst und ihrer Vollendung auf Papier hat, ist bei dieser Führung genau richtig.

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